Mit dem Beginn des Schuljahres 2007/2008 sind Schulen in Niedersachsen zu jährlicher Evaluation verpflichtet (§ 32 NSchG). § 178 NSchG verlangt bis zum 31.07.2011 den Abschluss der zweiten Überprüfung des Erfolgs der eigenen Arbeit.

Arbeit am Schulprogramm (das komplette Schulprogramm liegt im Sekretariat zur Ansicht aus)

Das Kollegium der Hölty-Schule hat sich, auf der Grundlage des Orientierungsrahmens Schulqualität Niedersachsen, (OSN) intensiv mit  Fragen nach Angebot und Qualität von Schule mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Zielvereinbarungen und Konzepten beschäftigt.

Wir bildeten verschiedene Arbeitsgruppen, die sich mit unterschiedlichen Themenstellungen befassten und Diskussions- sowie Arbeitspapiere für die Dienstbesprechungen erstellten. Eine Steuergruppe bündelte die Arbeit einzelner Gruppen. Wir beleuchteten seit dem Beginn unserer Beschäftigung zeit- und arbeitsintensiv ein breites Spektrum pädagogischer Aufgaben und Ziele in unserer täglichen Arbeit. Hierzu war zunächst eine gründliche Analyse der konkreten schulischen Situation notwendig. Eine Bestandsaufnahme in Form einer Stärken-Schwächenanalyse am OSN im Dezember 2008 war die Grundlage der anfänglichen Arbeit. Der rahmenplanmäßige Unterricht an unserer Schule, die pädagogischen, didaktischen und methodischen Grundsätze und deren Verwirklichung, zusätzliche schulische und außerschulische Aktivitäten standen im Mittelpunkt unserer Konferenzen und Besprechungen. Grundlage war der Qualitätsbereich 2 „Lernen und Lehren“ sowie  Qualitätsbereich 3 „Schulkultur“. Auch Qualitätsbereich 1 „Ergebnisse und Erfolge“ bildeten die Grundlage unserer Arbeit.

Durch eine Evaluation im Juni 2009 (Lüneburger Fragebogen) versuchten wir unsere Arbeit zu festigen, um weitere Qualitätsmerkmale zu untersuchen, um diese zu stärken, zu unterstreichen oder zu überarbeiten. 

2011 im Sommer erfolgte dann die zweite Evaluation (Lüneburger Fragebogen), um unsere Arbeit wieder in den Focus der Weiterentwicklung zu rücken. 

Die niedersächsische Schulinspektion inspiziert die Hölty-Schule im April 2012. Nach 3 Tagen, vielen Unterrichtsbesuchen, Lehrer-, Eltern-, Schüler-, und Schulleitungsgesprächen wird uns eine erfolgreiche Arbeit bestätigt. (Das Inspektionsergebnis ist im Sekretariat einsehbar!)

Im Dezember 2012 führten wir eine Evaluation zum Ganztag durch, da die Hölty-Schule im Schuljahr 2012/2013 eine "Offene Ganztagsschule" geworden ist. Diese Veränderungen mussten nun in unser Schulleben integriert werden. Außerdem mussten neue Wege eröffnet werden, um eine für alle Beteiligten angenehme Schullandschaft zu entwickeln. Dabei steht die Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner der ASC gGmbH im Vordergrund.

Im Schuljahr 2012/2013 haben sich die Lehrkräfte der Hölty-Schule von den SchülerInnen evaluieren lassen. Diese Evaluation war uns besonders wichtig, damit sich die Kinder an unserer Schule auch richtig wohl fühlen können. Die Ergebnisse können nur von der Schulleitung eingesehen werden, da es den Lehrkräften offen stand, die einzelnen Fragen zu veröffentlichen.

Im Schuljahr 2013/2014 haben wir eine Evaluation der Schulleitung sowie des Ganztages durchgeführt.

Seit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2012/2013 nimmt das Kollegium an verschiedenen SCHILFs zum Methodentraining teil. Zur Erarbeitung kompetenzorientierter Unterrichtseinheiten sind weitere SCHILFs im Schuljahr 2013/2014 geplant. Auch in diesem Schuljahr 2014/2015 wird das Methodentraining weiterhin von Frau Göttel begleitet. Eine weitere Schilf findet am 11.05.2015 statt.

Während der Arbeit in den verschiedenen Bereichen haben wir unter anderem die letzten Jahre erfolgreich versucht, unsere Ausstattung ständig zu verbessern, um ein differenziertes und kindgemäßes Arbeiten im Unterricht und in den Zeiten des freien Arbeitens zu ermöglichen (siehe Leitsätze). Unser Ziel wird es auch weiterhin sein, neue Arbeits- und Unterrichtsmittel zu prüfen und für einen abwechslungsreichen und effizienten Unterricht zu nutzen. Das Nachdenken und der Austausch über pädagogische Zielsetzungen, über Unterrichtsinhalte, -ziele und –formen erscheint uns innerhalb des Kollegiums als notwendig. Eine Koordination auf Jahrgangsebene ist selbstverständlich und wird als partnerschaftliche Planungs- und Klärungshilfe verstanden.

Auch die kollegiale Beratung, die Hospitationen durch die Schulleitung, sowie die Personalentwicklungsgespräche sollen die Weiterentwicklung personeller Kompetenzen und die Unterrichtsentwicklung  an unserer Schule unterstützen, fördern und weiterentwickeln. Eine Fortbildung mit Prof. Dr. Peter Struck sollte dabei unseren Blick intensiver auf den Bereich "Was Kinder lernen – Die 15 Gebote des Lernens" lenken.