Vereinbarung zwischen Erziehungsberechtigten und Schule

Liebe Eltern,

um Ihnen einen ersten Einblick in unsere Arbeit und unsere Vorstellung von Erziehung und einem verantwortlichen Miteinander näher zu bringen, wurde diese Vereinbarung gemeinsam mit dem Kollegium, dem Schulvorstand und dem Schulelternrat im Jahr 2010 entwickelt und in den folgenden Jahren überarbeitet.

„Zusammenkunft ist ein Anfang, Zusammenhalt ist ein Fortschritt, Zusammenarbeit ist ein Erfolg.“ (Henry Ford)

 

Wir, die Erziehungsberechtigten und die Schule:  

Wir betrachten die Erziehung als gemeinsame Aufgabe zwischen Elternhaus und Schule. Unser gemeinsames Ziel ist es, jedes Kind auf seinem Weg, ein selbstständiger und verantwortungsbewusster Mensch zu werden, zu begleiten, es dabei zu ermutigen und zu stärken. Deshalb suchen wir immer wieder das gemeinsame Gespräch, um jedes Kind mit seinen Stärken und Fähigkeiten zu erkennen und es gemeinsam individuell zu fordern und zu fördern. Wir wünschen uns, dass sich jedes Kind in der Schule wohlfühlt. Dazu gehört auch, dass wir – Erziehungsberechtigte, Schüler und Schule – freundlich und respektvoll miteinander umgehen. Deshalb halten wir jedes Kind dazu an, die Regeln der Schule zu befolgen, indem wir immer wieder darauf verweisen.

 

Wir, die Erziehungsberechtigten:

  • Wir  sind unserem Kind ein Vorbild, indem wir
  • die Regeln und Werte der Schule unterstützen,
  • mit Lehrern und Mitschülern respektvoll umgehen und so auch von ihnen sprechen,
  • unser Kind anhalten, dies ebenso zu tun.
  • Wir schicken unser Kind nur in die Schule, wenn es gesund ist.
  • Wir sorgen dafür, dass unser Kind regelmäßig die Schule besucht und dass es morgens ohne Zeitdruck in die Schule gehen und dort pünktlich ankommen kann.
  • Wir kümmern uns darum, dass unser Kind verlässlich alle Unterrichtsmaterialien dabei hat und sorgsam mit ihnen umgeht.
  • Wir geben unserem Kind täglich ein gesundes Frühstück mit.
  • Wir lassen der Klassenlehrerin über einen Mitschüler / eine Mitschülerin eine Mitteilung zukommen, wenn unser Kind die Schule nicht besuchen kann. Eine schriftliche Mitteilung reichen wir nach. Außerdem informieren wir uns über den versäumten Unterrichtsstoff, so dass unser Kind ihn nacharbeiten kann.
  • Wenn es außergewöhnliche Umstände nötig machen, dass unser Kind  für Stunden oder Tage nicht am Unterricht teilnehmen kann, informieren wir die Schule über die Gründe und beantragen im Regelfall 14 Tage vorher die Freistellung vom Unterricht.
  • Wir sorgen dafür, dass die Schule immer im Besitz unserer aktuellen Adresse, der Telefonnummer und der Personenstandsdaten ist.

 

Wir, die Schule:  

  • Wir informieren die Eltern über die Entwicklung ihres Kindes. Dazu gehören sowohl positive Veränderungen und Leistungssteigerungen als auch negative Entwicklungen wie Leistungsabfall, Verhaltensauffälligkeiten und unregelmäßig angefertigte Hausaufgaben.
  • Wir gehen respektvoll mit Schülern / Schülerinnen, Eltern und Kolleginnen um und sprechen auch so voneinander.
  • Wir interessieren uns für das Wohl unserer Schulkinder und nehmen ihre Probleme ernst.
  • Wir nehmen uns Zeit für Klassenaktivitäten.
  • Wir halten die Kinder dazu an, die Regeln der Schule zu beachten.
  • Wir versuchen bei Regelverstößen und Konflikten - auch gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern und den Streitschlichtern - eine angemessene Lösung herbeizuführen.

 

Es gilt für alle:
„Wir gehen mit allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft respektvoll um und pflegen ein freundliches Miteinander!“

 

Beschwerderegelung:

An unserer Schule legen wir Wert auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern bzw. Erziehungsberechtigten.

Positive Schulentwicklungsarbeit kann im Sinne des Bildungsauftrags des Niedersächsischen Schulgesetzes an unserer Schule nur geleistet werden, wenn alle Beteiligten sachlich, höflich, konstruktiv und innovativ ihren Beitrag dazu leisten.

Die hier vorliegende Beschwerderegelung setzt sich zum Ziel, eine für unser Schulklima förderliche Richtung für den Umgang mit Beschwerden zu weisen und Wege für einen systematischen Umgang mit Konflikten aufzuzeigen.

Wir wollen Beschwerden als Anhaltspunkte für eine positive Weiterentwicklung ansehen. Nur die Kenntnis von Problemen oder Differenzen kann uns in die Lage versetzen, Fehler abzustellen, Eskalationen zu vermeiden und damit die Zufriedenheit aller Mitglieder unserer Schulgemeinschaft zu steigern.

Wir möchten uns für das Anhören einer Beschwerde Zeit nehmen. Daher ist es sinnvoll, einen zeitnahen Gesprächstermin zu verabreden. So haben beide Parteien die Möglichkeit, sich angemessen auf das Gespräch vorzubereiten.

Alle Beteiligten achten beim Vorbringen von Beschwerden auf einen höflichen Umgangston. (siehe Vereinbarung zwischen Erziehungsberechtigten und Schule)

 

Wenn es im Umgang miteinander Anlass zu Beschwerden gibt, sollten dringend folgende Schritte beachtet werden:

 

Schüler/in gegenüber Lehrkraft:

  • Gespräch mit dem Betroffenen/der Betroffenen, wenn nicht zufrieden stellend:
  • Gespräch mit der Klassenleitung, wenn nicht zufrieden stellend:
  • Gespräch mit der Schulleitung

 

Lehrkraft gegenüber Schüler/in:

  • Gespräch mit dem Betroffenen/der Betroffenen, wenn nicht zufrieden stellend:
  • Gespräch mit den Eltern, wenn nicht zufrieden stellend:
  • Gespräch mit der Schulleitung

 

Eltern gegenüber Lehrkraft/Lehrkraft gegenüber Eltern:

  • Gespräch mit dem Betroffenen/der Betroffenen, wenn nicht zufrieden stellend:
  • Gespräch mit der Schulleitung/schriftliche Beschwerde an die Schulleitung

 

Eltern gegenüber Schulleitung:

  • Gespräch mit der Schulleitung, wenn nicht zufrieden stellend:
  • Gespräch mit dem Vorsitz des Schulelternrats, wenn nicht zufrieden stellend:
  • Gespräch oder Brief an die Landesschulbehörde

 

Lehrkraft gegenüber Schulleitung:

  • Gespräch mit der Schulleitung, wenn nicht zufrieden stellend:
  • Gespräch mit dem Schulpersonalrat, wenn nicht zufrieden stellend:
  • Gespräch oder Brief an die Landesschulbehörde